PMS dreimal anders – Klarheit (1)

Im ersten Teil der dreiteiligen Serie “PMS dreimal anders” möchte ich über den ersten Grund schreiben, warum ich gelernt habe, die prämenstruelle Phase zu lieben – nämlich die Klarheit. Die prämenstruelle Phase ist wie Herbst. Die Ernte ist eingefahren und jetzt ist das Sortieren dran. Was wollen wir für den langen Winter behalten und was entsorgen wir?

Klarheit außen

In dieser Zeit tue ich besonders gern putzen, aufräumen, aussortieren und entsorgen. Ich nutze die reinigende Energie der prämenstruellen Phase und mache meine Wohnung, mein Büro und mein Auto sauber – gründlicher als sonst. Gerade in dieser Zeit kann ich mich gut auf Details konzentrieren und so kommen Sachen und Stellen dran, die ich normalerweise nicht so beachte oder nicht so wahrnehme.

Ich mache auch Ordnung in meinem Computer und in meinem Handy und lösche alte Fotos, SMS und Texte. Ich sortiere auch meinen Kleiderschrank – was besonders erleichternd ist. Gerade in dieser Phase kann ich sehr kritisch sein und ganz klar sehen, was ich noch tragen möchte und was ich mit Sicherheit nie wieder anziehe.

In nutze die Energie dieser Phase, um auch Ordnung im Kühlschrank, Küchenschrank und Badezimmer zu machen und (bald) abgelaufene Sachen zu verbrauchen oder zu entsorgen. All das schafft mir Raum, um die kommende Regel in Ruhe und Relaxation zu verbringen (und nicht immer daran denken zu müssen, was noch zu tun ist).

Klarheit innen

In dieser Zeit tue ich gern auch innerlich „sauber machen“. Es ist nicht immer so, dass ich vor lauter Freude und Begeisterung strahle und die prämenstruelle Phase voll genieße. Nein, so ist es nicht. Gerade in dieser Phase bin ich oft bedrückt und traurig.

Oft tauchen Themen auf die Oberfläche, die für mich nicht angenehm sind und die ich mir nicht so gern anschauen möchte. Oft sind es Themen, die mich schon lange begleiten, deren Zeit aber erst jetzt – in dieser besonders sensitiven und intuitiven Phase – gekommen ist. Sei es in Bezug zu mir selbst oder in Bezug zu anderen Personen.

Das Schöne an dieser Phase ist jedoch, dass ich den Kern des Problems klar sehen und klar ansprechen kann. Ohne Wenn und Aber. Einfach so, wie es ist.

Oft ist es jedoch so, dass die äußere und die innere Reinigung Hand in Hand gehen. Wenn sich gerade ein Thema auf die Oberfläche macht, nehme ich Putzfasern in die Hand (ich putze nämlich mit Enjo) und fange an zu putzen. Es tut meiner Seele und meinem Haushalt einfach gut 🙂

MEIN TIPP für mehr Klarheit – Morgenseiten schreiben

Mit dieser tollen Morgenroutine habe ich gelernt, meine Gedanken dem Papier anzuvertrauen und gleichzeitig zu sehen, dass:

  • nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird
  • hinter einem Thema, was mich quält, ein altes Verhaltensmuster versteckt ist
  • meine Gedanken sehr bunt und veränderlich sind und ich sie nicht immer ernst nehmen muss 🙂

Das Konzept der Morgenseiten stammt von Julia Cameron und besteht darin, in der Früh nach dem Aufstehen drei Seiten Text aufzuschreiben – ungekürzt, unzensuriert und schnell, einfach ohne nachzudenken. Durch das Schreiben kannst du deine Gedanken besser sortieren, den Tag mit einem freien Kopf beginnen und Platz für neue Ideen und Gedanken schaffen.

MEINE BUCHEMPFEHLUNG:

Karen Kingston:

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags. Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben.

In diesem Buch zeigt die bekannte Feng-Shui-Expertin Karen Kingston, wie man sich von unnötigem Ballast befreien, überflüssige Dinge wegwerfen und wieder Ordnung und Energie in das eigene Leben bringen kann. Entrümpeln schafft nicht nur Ordnung in der Wohnung, sondern auch im Kopf.

Und wie geht es dir in der prämenstruellen Phase? Hast du auch oft Putzdrang und sehnst du dich nach mehr inneren sowie äusseren Klarheit? Schreib es mir im Kommentar – ich werde mich sehr freuen!

Simona Hansal
Als Luna Yoga® Lehrerin inspiriere ich Frauen, ihren eigenen Rhythmus zu finden, ihn zu spüren und im Einklang mit ihm zu üben und auch zu leben. Meine Kurse und Workshops gebe ich in Tulln an der Donau.

Mehr über mich erfährst du hier.

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